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IOC zur Olympia–Teilnahme in Rio.

22. Juni 2016

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am 21.06.2016 in Lausanne entschieden, dass nicht gedopte russische Leichtathleten nun doch bei der Olympiade in Rio de Janeiro unter ihrer Landesflagge starten dürfen.

Als Bedingung hierfür nannte der IOC-Präsident, Thomas Bach, dass die jeweiligen Sportler sich außerhalb Russlands durch unabhängige, anerkannte und bestätigte Institutionen erfolgreich testen lassen haben.

Dies ist 50 Tage vor Rio bezogen auf die vorausgegangene Entscheidung des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) vom 17.06.2016 eine Rolle rückwärts.

Gegen die durch den IAAF ausgesprochene Sperre wollen Russlands Leichtathleten noch juristisch vorgehen und Einspruch beim Internationalen Sportsgerichtshof (CAS) einlegen.

Dennoch, vorerst: Erleichterung in Russland.

Der Chef des russischen Olympia-Komitees, Alexander Schukow, bekräftigte, dass Russland die Spiele in Rio nicht boykottieren werde.

Russlands Sportminister, Witali Mutko, versicherte, dass die Auflagen des IOC erfüllt werden.

Abgesehen davon, ist die Entscheidung des IOC ein richtiges Signal?

Mitte Juli wird eine Expertenkommission einen weiteren Bericht zu den Vorwürfen des russischen Staatsdopings vorlegen und über die aktuelle Situation vor Ort berichten. Ein Ausschluss des gesamten russischen Teams steht dann eventuell wieder auf der Tagesordnung.

Schneehagen
Rechtsanwalt

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